Trainiere deine Schrittfrequenz beim Laufen

In diesem Artikel erklären wir dir, was Laufkadenz ist, wie du sie messen und verbessern kannst – inklusive effektiver Laufübungen und Kadenzintervalle zum Ausprobieren.

Laufdrills

Ideal zum Aufwärmen vor dem Lauf – und perfekt, um Kadenz, Koordination und neuromuskuläre Aktivierung zu trainieren.

Kniehebelauf

Zeit & Sätze: 30 Sek. x 3 Sätze

Kadenzvorteil: Trainiert schnelle Schrittfrequenz und aktiven Kniehub

Schnelle Füße

Zeit & Sätze: 15 Sek. x 3 Sätze

Kadenzvorteil: Fördert Reaktionsfähigkeit und Beinschnelligkeit

Fersen-Kicks

Zeit & Sätze: 30 Sek. x 3 Sätze

Kadenzvorteil: Unterstützt effiziente Beinrückführung und gleichmäßigen Rhythmus

Treppensprünge

Varianten: Einzelschritt-Sprünge, Zwei-Schritt-Sprünge oder durchgehende Sprünge
Zeit & Sätze: 6 Sprünge x 3 Sätze
Kadenzvorteil: Baut Beinkraft und schnelle Bodenkontaktreaktion auf – wichtig für kürzere, schnellere Schritte

Kadenzintervalle

Kadenzintervalle sind spezielle Laufintervalle, bei denen du versuchst, die Schrittfrequenz pro Minute zu erhöhen – ohne schneller zu laufen. Der Fokus liegt auf leichten, schnellen und effizienten Schritten.

Ziel: Lauftechnik verbessern, Bodenkontaktzeit verringern und Verletzungsrisiken durch lange, schwere Schritte minimieren.

Tipps für Kadenzintervalle:

  • Nutze eine Metronom-App oder Musik mit passendem BPM (Beats per Minute).

  • Liegt deine normale Kadenz bei 165, dann erhöhe auf ca. 173–180 (also 5–10 % mehr).

  • Achte auf kürzere Schritte, schnelleres Timing und leichte Fußkontakte.

Nachfolgend finden Sie ein Beispiel für ein Trittfrequenzintervall, das Sie bei Ihrem nächsten Lauf ausprobieren können.

Aufwärmen: Mobilitätsübungen + 10–15 Minuten lockeres Joggen

Intervall: 1 Minute Laufen mit Zielkadenz (z. B. 180 Schritte/Minute)

1 Minute Joggen oder Gehen zur Erholung

Wiederhole 6–10 Runden

Abwärmen: 5–10 Minuten lockeres Joggen oder Gehen

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